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Inklusion und Abbau kommunikativer Barrieren durch den Einsatz von Leichter und Einfacher Sprache in Öffentlichen Bibliotheken

  • Der soziale Auftrag Öffentlicher Bibliotheken, der sich aus dem beruflichen Selbstverständnis ergibt, aber auch extern etwa in der UN-Behindertenrechtskonvention formuliert wird, beinhaltet eine barrierefreie Gestaltung bibliothekarischer Einrichtungen und Angebote. Um kommunikative Barrierefreiheit zu erreichen und zudem die Alphabetisierung Erwachsener zu fördern, stehen den Bibliotheken unter anderem die Instrumente der Leichten sowie der Einfachen Sprache zur Verfügung. Die vorliegende Arbeit legt dar, dass viele verschiedene Personengruppen von entsprechenden Angeboten profitieren können und stellt konkrete Maßnahmen vor, mit denen die genannten Instrumente eingesetzt werden können. Eine im Rahmen dieser Arbeit durchgeführte Untersuchung Öffentlicher Bibliotheken in Nordrhein-Westfalen, die sich aus einer Recherche sowie einer Befragung der Einrichtungen zusammensetzte, kommt zu dem Ergebnis, dass entsprechende Angebote zwar eine weitreichende Bekanntheit haben, aber längst noch nicht umfassend und flächendeckend eingesetzt werden. Besonders auffällig ist der Fokus auf einige wenige Angebote, die von vielen Bibliotheken eingesetzt werden, während andere kaum genutzt werden. Die Angebote der Öffentlichen Bibliotheken aus Erlangen und Dresden zeigen, wie auch mit unterschiedlichen Budgets nicht nur punktuelle, sondern auch ganzheitliche Konzepte umgesetzt werden können.
  • The social mandate of public libraries, evoking from professional self-conception, but also formulated in external sources like the UN Convention on the Rights of Persons with Disabilities, contains the need for an accessible design of the library and its services. In order to achieve communicative accessibility and also to promote the alphabetization of adults, plain language (represented in Germay mainly by the concepts called „Leichte Sprache“ and „Einfache Sprache“) is a tool that libraries can use. This thesis shows that many different groups of persons can benefit from services in plain language and presents specific measures to use it. An investigation of public libraries in the state of North-Rhine Westphalia, done as a part of this thesis and containing research as well as a survey of the libraries, shows that respective services are widely known but are far from being used comprehensively and extensive. Especially noticable ist a focus on few services that are offered by many libraries, while others are barely being used. The concepts by public libraries from Erlangen and Dresden show how, even with different budgets, services can not only be designed in an isolated way, but also with an holistic approach.

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Metadaten
Author:Sebastian Dickmann
Document Type:Bachelor Thesis
Year of first Publication:2018
Date of final exam:2018/07/02
First Referee:Hermann Rösch
Second Referee:Haike Meinhardt
Degree Program:Bibliothekswissenschaft
Language:German
Pagenumber:99
GND Keyword:Alphabetisierung; Barrierefreiheit; Inklusion <Soziologie>; Leichte Sprache; Öffentliche Bibliothek
Institutes:Institut für Informationswissenschaft der TH Köln
URN:urn:nbn:de:hbz:79pbc-opus-12213
Licence (German):License LogoCreative Commons - Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen